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TSG Handball-Herren feiern Befreiungsschlag – 27:22-Heimerfolg gegen den TuS Bothfeld

Nach drei Niederlagen in Folge war die Marschroute klar: Der Schweinehund sollte endlich überwunden werden und die nächsten zwei Punkte sollten aufs Konto. Und die erste Herren der TSG zeigte vom Anwurf an, dass sie genau das im Sinn hatte.

Der Start ins Spiel gelang diesmal besser. Nach sechs Minuten leuchtete ein 3:1 von der Anzeigetafel – ein wohltuender Anblick, wenn man bedenkt, dass man in den vergangenen Partien jeweils mit 0:5 oder 0:3 gestartet war. Doch ganz abschütteln konnten die Gastgeber ihre jüngsten Probleme zunächst nicht: Einige technische Fehler schlichen sich ein, und Bothfeld nutzte diese Einladungen konsequent. In der 10. Minute gingen die Gäste erstmals in Führung – 4:5. Es sollte jedoch die einzige Führung der Bothfelder bleiben.

Unsere Männer schüttelten sich kurz, bissen sich wieder ins Spiel und starteten einen beeindruckenden 5:0-Lauf. Die Folge: eine erste komfortable 9:5-Führung nach 17 Minuten. „Besonders in dieser Phase hat mir die Einstellung und der Wille der Männer sehr gut gefallen“, fand ein sichtlich erleichterter Trainer Peter Hensel lobende Worte nach dem Schlusspfiff. Vor allem die Abwehr stand nun deutlich stabiler, schob clever heraus und machte den Gästen das Leben zunehmend schwer. Nur neun Gegentore bis zur Pause waren ein klares Statement. Mit einem verdienten 14:9 ging es in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die TSG-Herren nichts mehr anbrennen. Der Vorsprung wurde konzentriert verwaltet, und vor allem das große Sorgenkind der letzten Wochen – die Chancenverwertung – war diesmal keines. Die Angriffe wurden geduldig ausgespielt, die Würfe saßen, und stets hatte unser Team die passende Antwort parat.

Am Ende stand ein verdienter 27:22-Heimsieg auf der Anzeigetafel – und die Erleichterung war in der Halle deutlich zu spüren. Ein wichtiger Schritt zurück in die Spur, der Lust auf mehr macht.

Es spielten Paul Richarz (TW), Marco Güthoff (1), Dennis Lichtenberg, Johann Peter Benjamins, Julian Schulz (3), Nick Rückert (4), Tim Haase, Jan Segger (1), Dario Hansen (6), Jakob Mücke (3), Julius Mücke (4/4), Lucas Thiemann (TW), Kilian Horn (3), Justin Behr (2/1)