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Erster Saisonsieg für unsere mC1 nach starkem Comeback in den letzten 7 Minuten

Nach einer Niederlage im ersten Spiel gegen Eyendorf und einem Unentschieden beim Hannoverschen SC wollten unsere Jungwölfe im Heimspiel gegen den TSV Daverden unbedingt die nächsten Punkte in der Handball-Oberliga Ost einsammeln. Gemäß der bisherigen Reihenfolge war also ein Sieg „an der Reihe“.

Die Gäste aus Daverden hatten eine souveräne Qualifikation mit drei klaren Siegen hingelegt, alle mit mehr als 20 Toren Unterschied. Ihr erstes Oberligaspiel verloren sie jedoch deutlich mit 17:55 gegen die mJSG Buxtehude/Beckdorf – einen der großen Favoriten der Saison.

Das Aufeinandertreffen wurde auf Wunsch der Gäste auf den Freitagabend verlegt. Eine gute Entscheidung, denn die Halle war voll und die Stimmung von Beginn an großartig. Trainer Gustavo Martinez warnte sein Team jedoch, den Gegner nicht zu unterschätzen. Zwar war man körperlich überlegen, doch die flinke Spielweise der Gäste stellte die Jungs von Beginn an vor große Probleme.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen: Bis zur 18. Minute konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen (11:11). Doch dann verlor unser Team den Zugriff auf die starke linke Angriffsseite des TSV, die immer wieder einfache Tore erzielte. Auch im Angriff lief es nicht mehr rund. Man scheiterte entweder am Torwart oder am Aluminium. Nur dank eines treffsicheren Julius Hövetborn blieb man in dieser Phase im Spiel. Zur Pause lag die TSG mit 13:16 zurück.

In der Kabine hieß es: Köpfe hoch und mutig bleiben! Dazu nahm der Trainer Umstellungen in der Abwehr vor, um Daverden das Leben schwerer zu machen. Doch die zweite Halbzeit begann ebenfalls holprig: Eine Überzahlsituation ging mit 0:2 Toren an die Gäste. Zwar stand die Abwehr um Jona Jordan nun stabiler und Teo Martinez im Tor zeigte starke Paraden, doch vorne fehlte die Kaltschnäuzigkeit. Die teilweise gut herausgespielten Chancen im Angriff wurden nicht genutzt oder es war beim starken Daverdener Torwart Endstation. Nach 37 Minuten betrug der Rückstand immer noch 18:23.

Dann kam der große Umschwung: Zwei Tore von Tammo Käflein brachten unsere Jungwölfe zurück, bevor die Gäste ihre zweite Auszeit nahmen. Das sollte sich als Wendepunkt erweisen, denn der Treffer zum 20:24 war für lange Zeit das letzte Tor der Gäste. Angefeuert vom Publikum mobilisierte unsere Mannschaft ihre letzten Kräfte. Max Möller, Christoph Park, Tammo Käflein und ein überragender Teo Martinez im Tor drehten die Partie mit einem 6:0-Lauf innerhalb von sechs Minuten. 18 Sekunden vor dem Ende setzte Christoph mit dem 27:25 den entscheidenden Schlusspunkt.

„Die Jungs haben heute eine tolle Moral gezeigt, nie aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft und an den Sieg geglaubt“, bilanzierte ein erleichterter Trainer Gustavo Martinez nach dem Spiel.

Es spielten Teo Martinez und Florian Dietze (im Tor), Julius Hövetborn, Christoph Park (je 7 Tore), Max Möller, Tammo Käflein (je 6 Tore), Jona Jordan (1), Max Thiemann, Lasse Moderow, Kjell Schörck und Oskar Wehrspann