Am vergangenen Sonntag stand für unsere männliche C1 das erste Spiel in der neuen Oberliga-Saison auf dem Programm – gleich mit einem echten Härtetest: Zu Gast war der MTV Eyendorf, der nur knapp die Qualifikation zur Regionalliga verpasst hatte und somit zu den Topteams der Liga zählt.
Unsere Jungwölfe starteten zunächst vorsichtig in die Partie. Der Respekt vor den körperlich überlegenen Gästen war spürbar. Doch nach dem ersten eigenen Treffer und einigen beherzten Abwehraktionen war die Nervosität abgelegt, und die Jungs fanden immer besser ins Spiel. Mit schnellen Kombinationen und cleveren Lösungen gegen die robuste Eyendorfer Deckung blieb die Partie in der ersten Hälfte völlig offen. In der Offensive zeigte die TSG viele gute Aktionen, in der Abwehr wurde mit vollem Einsatz gekämpft. Verdientermaßen ging es beim Stand von 17:18 mit nur einem Tor Rückstand in die Kabine.
Auch nach der Pause blieb es zunächst ein ausgeglichenes Duell. Doch dann scheiterten unsere Jungs immer wieder am überragenden Torwart des MTV. Dazu schlichen sich in dieser Phase einige Fehler im Angriff ein. Innerhalb von nur neun Minuten zog Eyendorf von 20:21 auf 22:30 davon – eine Vorentscheidung.
Doch wer dachte, die Jungwölfe würden nun vollends einbrechen, sah sich getäuscht. In den letzten zehn Minuten fanden unsere Jungs zurück in die Spur, belohnten sich mit weiteren Treffern und hielten die Partie wieder ausgeglichener. Am Ende musste man sich jedoch einem sehr starken Gegner mit 30:41 geschlagen geben.
Fazit: Trotz der Niederlage gibt es viel Positives mitzunehmen. Vor allem die 30 erzielten Tore gegen eine körperlich überlegene und stellenweise grenzwertig harte Eyendorfer Abwehr sind ein klares Ausrufezeichen. Darauf lässt sich aufbauen!
Bereits am kommenden Samstag wartet das nächste Highlight: Das Derby beim Hannoverschen SC. Unsere Jungs sind heiß darauf, dort die nächsten Schritte in ihrem Oberliga-Abenteuer zu gehen!
Es spielten Teo (TW), Tammo (1), Oskar (1), Max M. (7/3), Florian (TW), Julius (11/3), Elias, Kjell (1), Christoph (2), Jona (4), Max T. und Lasse (3)
